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Brachytherapiekatheter für Rheniumbefüllung

Finanzierung:
Industrie;
Die intraoperative Strahlentherapie wird hauptsächlich zur Behandlung von Brusttumoren eingesetzt, bietet jedoch aufgrund ihrer sehr lokalen Strahlenabgabe das Potenzial, auch in anderen Bereichen angewendet zu werden. Die beschleunigte partielle Brustbestrahlung (APBI) ist eine Technik, die verspricht, die logistischen Probleme der externen Strahlentherapie (EBRT) zu überwinden. Die APBI kann interstitiell oder intrakavitär angewendet werden. Zu den gängigen APBI-Techniken gehören die multikatheterbasierte Brachytherapie (meist mit radioaktiven Drähten, die Gamma-Strahlung von Ir-192 oder Beta-Strahlung von Y-90 emittieren), Ballonkatheter-Ansätze (z. B. mit radioaktivem, Beta-Strahlung emittierendem Co-55 gefüllte Ballons) oder elektronische Brachytherapiesysteme mit Miniatur-Röntgenquellen (bei oder um 50 kV). Die APBI wird zur fraktionierten Bestrahlung (insgesamt ca. 30 Gy) oder als Boost-Behandlung (ca. 10 Gy) in Kombination mit der EBRT eingesetzt. Während einige dieser Ansätze das Behandlungsergebnis und den Behandlungskomfort deutlich verbessert haben, bestehen weiterhin viele Probleme, z. B. mehrtägige Behandlungen, schwierige Handhabung für das Personal, Behandlungsplanung/Dosisverteilung sowie fehlende oder inkonsistente Bildführung und Qualitätskontrolle. Wir schlagen einen neuen Katheter (Doppelballon) vor, der mit gamma-emittierender Rhenium-Flüssigkeit gefüllt ist.

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Schlagworte:
Bestrahlung, Brachytherapie, Brusttumor, Katheter

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