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Trilaterale Forschungskonferenzen Villa Vigoni 2022-2024

Termin:
30.04.2021
Fördergeber:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Die Geistes- und Sozialwissenschaften sind kultur- und sprachgebunden. Sprache und Kultur sind ihr Gegenstand und ihr Medium. Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus Deutschland, Frankreich und Italien nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Fondation Maison des Sciences de l'Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm ,,Trilaterale Forschungskonferenzen" entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen. Entschieden werden sie auf der Grundlage eines kompetitiven Begutachtungsverfahrens.

Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Es können Projekte aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften vorgeschlagen werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Gruppe von mindestens zwölf, höchstens 16 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, nach Möglichkeit ausgewogen zusammengesetzt aus den drei beteiligten Ländern. Diese Gruppe bleibt während aller Treffen gleich.
Antragstellung und Koordination einer Trilateralen Forschungskonferenz übernehmen je eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und Italien. Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen für die gesamte Dauer der Trilateralen Forschungskonferenz eine institutionelle Anbindung an eine Forschungs- oder Hochschuleinrichtung ihres Landes nachweisen.

Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen Karrierephase.

Arbeitssprachen einer Trilateralen Forschungskonferenz sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Bei Gästen kann auch auf andere Sprachen ausgewichen werden; dazu gehört auch Englisch für Gäste von außerhalb des deutsch-französisch-italienischen Sprachraums.

Bewilligt wird eine Trilaterale Forschungskonferenz auf der Grundlage eines Antrags, der die Thematik, die Zielsetzung, die Methodik, das beabsichtigte Arbeitsprogramm und die vorgesehenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer erläutert. Die Auswahl aus den eingegangenen Vorschlägen trifft ein Lenkungskreis, der aus Vertreterinnen und Vertretern der drei Trägerorganisationen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den drei beteiligten Ländern zusammengesetzt ist. Grundlage der Entscheidung über jeden Antrag sind Thematik, Methodik und wissenschaftliche Innovation des Projekts in trilateraler Perspektive sowie die Darlegung des erwarteten Mehrwerts der trilateralen Kooperation.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an folgende Ansprechpersonen:
Deutsche Forschungsgemeinschaft
Dr. Thomas Wiemer
Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften
Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Tel. +49 228 885-2404, thomas.wiemer@dfg.de

Villa Vigoni - Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog
Dr. Francesca Zilio
Via Giulio Vigoni 1
22017 Loveno di Menaggio (CO)
Tel. +39 344-36111, zilio@villavigoni.eu

Fondation Maison des sciences de l'homme
Dr. Falk Bretschneider
Pôle Internationalisation
coopération franco-allemande
54 Boulevard Raspail
75006 Paris
Tel. +33 1 40 48 64 83, vigoni@msh-paris.fr

Weitere Informationen:
www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2021/info_wissenschaft_21_07
www.dfg.de
www.villavigoni.eu
www.fmsh.fr