Innovationsportal

« Forschungslandschaft: Projekte

MIASA - Migration und Integration stärken die Altenpflege in Sachsen-Anhalt

Projektbearbeiter:
Josefine Heusinger
Finanzierung:
Land (Sachsen-Anhalt) ;
Fachkräftemangel und die im Bundesvergleich sehr geringe Beschäftigungsquote von Migrant*innen in der Altenpflege im LSA erfordern dringend wissenschaftlich fundierte Entwicklungsstrategien, für die derzeit jedoch die Grundlage fehlt. Mit der geplanten quantitativen, aktivierenden online-Befragung werden Daten gewonnen und Akteure in der Altenpflege auf das Projekt MIASA und seine Ziele aufmerksam gemacht. Darauf folgen partizipative Projektschritte zur Interventionsentwicklung. Mit zwei wissenschaftlichen Mitarbeitenden (0,65 TZ) ist das Arbeitsprogramm ehrgeizig, aber durch das schrittweise aufbauende Vorgehen, das auf das Lernen aus guter Praxis und die Bearbeitung identifizierter Hürden setzt, machbar. Die enge Zusammenarbeit mit Pflegekräften, Personalverantwortlichen, Trägern, Projekten, Verbänden und Ministerium sichert den Transfer in Region und Praxis. MIASA zielt auf eine soziale Innovation in der Pflege, denn bislang sind Pflegekräfte mit Migrationshintergrund und Geflüchtete in der Altenpflege eine Ausnahme. Um die Internationalisierung in Sachsen-Anhalt im Sinne der Innovationsstrategie voranzubringen, bedarf es eines gesellschaftlichen Bewusstseinswandels, zu dem die Sensiblisierungsprozesse durch das Projekt MIASA beitragen Die Altenpflege in LSA wird wesentlich von kleinen KMU (Pflegediensten) getragen, die kaum FuE-Investitionen für Prozess- und/oder Organisationsinnovation aufbringen können. Die beantragte Förderung schafft die wissenschaftliche Basis für die Entwicklung von passgenauen (digitalen) Interventionen. Dies trägt bei zur geforderten Weiterentwicklung des Forschungsprofils der h2 als HAW und des Forschungsstandortes Sachsen-Anhalt.

Kontakt

weitere Projekte

Die Daten werden geladen ...