« Forschungslandschaft: Projekte
Lagerungsplanung - Optimierung von Kopfpositionierung und C-Arm Ausrichtung
Projektleiter:
Finanzierung:
Industrie;
Einleitung: Die präzise Darstellung intrakranieller Aneurysmen (IA) auf zweidimensionalen Biplan-Angiographiebildern ist für die Planung und Durchführung endovaskulärer Behandlungen von entscheidender Bedeutung. Dies gewährleistet eine erfolgreiche Okklusion und trägt dazu bei, mögliche Komplikationen zu vermeiden. Es ist jedoch wenig darüber bekannt, wie verschiedene interventionelle Neuroradiologen (INRs) eine optimale Biplan-Darstellung verstehen und inwieweit die für eine bestimmte Anatomie gewählten Arbeitsprojektionen variieren können. Das Ziel unserer Studie war es, die biplanare Visualisierung der IA-Behandlung besser zu verstehen und zu objektivieren, um in Zukunft eine KI-gestützte Optimierung der Behandlungsprojektionen zu entwickeln, wobei die Möglichkeit einer verbesserten Kopfpositionierung berücksichtigt wurde.
Materialien und Methoden: 3D-DSA-Bilder mit IA-Aufnahmen von 20 Patienten wurden verwendet, um die bestmöglichen biplanen Behandlungsprojektionen durch fünf INRs mit einer intern entwickelten Software zu simulieren. Die Mediane jener biplanen Projektionen mit der höchsten Übereinstimmung untereinander wurden als repräsentative Projektionen ausgewählt, wobei für drei von ihnen nur eine monoplanare Übereinstimmung vorlag. Oberflächen-Volumen-Renderings mit dem Aneurysma im Zentrum wurden in 5°-Schritten von 5° bis 30° in acht gleichmäßig verteilten Richtungen generiert. Die 1.776 resultierenden Bildmontagen mit den ursprünglichen und modifizierten Betrachtungswinkeln wurden von vier weiteren INR anhand einer Ja-Nein-Frage hinsichtlich ihrer fortbestehenden Eignung für eine endovaskuläre Behandlung bewertet.
Materialien und Methoden: 3D-DSA-Bilder mit IA-Aufnahmen von 20 Patienten wurden verwendet, um die bestmöglichen biplanen Behandlungsprojektionen durch fünf INRs mit einer intern entwickelten Software zu simulieren. Die Mediane jener biplanen Projektionen mit der höchsten Übereinstimmung untereinander wurden als repräsentative Projektionen ausgewählt, wobei für drei von ihnen nur eine monoplanare Übereinstimmung vorlag. Oberflächen-Volumen-Renderings mit dem Aneurysma im Zentrum wurden in 5°-Schritten von 5° bis 30° in acht gleichmäßig verteilten Richtungen generiert. Die 1.776 resultierenden Bildmontagen mit den ursprünglichen und modifizierten Betrachtungswinkeln wurden von vier weiteren INR anhand einer Ja-Nein-Frage hinsichtlich ihrer fortbestehenden Eignung für eine endovaskuläre Behandlung bewertet.
Kontakt
Prof. Dr. med. Daniel Behme
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Medizinische Fakultät
Universitätsklinik für Neuroradiologie
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6721681
weitere Projekte
Die Daten werden geladen ...
