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PRED(i)CKD - Früherkennung und Prognose chronischer Nierenerkrankungen
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Prof. Dr. Ansgar Wübker,
Sebastian Paul
Finanzierung:
Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss;
Die chronische Nierenkrankheit (CKD) stellt eine häufige und zugleich stark unterschätzte Erkrankung dar, die durch einen meist schleichenden, lange asymptomatischen Verlauf gekennzeichnet ist. In Deutschland sind rund 10 % der über 40-Jährigen betroffen. Ein erheblicher Teil der Erkrankungen wird erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert, was zu erhöhten Risiken für Dialysepflichtigkeit, kardiovaskuläre Ereignisse, Hospitalisierung und Mortalität führt. Die damit verbundenen gesundheitlichen Belastungen gehen mit sehr hohen Kosten für das Gesundheitssystem einher, insbesondere im Bereich der Dialyseversorgung.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Prognosescores zur Vorhersage relevanter Folgeereignisse der chronischen Nierenkrankheit, vornehmlich Dialysebeginn, kardiovaskuläre Ereignisse, akutes Nierenversagen, Hospitalisierung und Mortalität. Grundlage hierfür sind Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung der AOK Rheinland/Hamburg. Hierzu sollen etablierte statistische Regressionsmodelle mit modernen Machine-Learning-Verfahren, primär Transformer-Modellen, kombiniert werden. Während Regressionsmodelle eine gute Interpretierbarkeit der Risikofaktoren ermöglichen, sollen Transformer-Modelle komplexe zeitliche Muster und bislang unbekannte Risikokombinationen identifizieren. Die Erkenntnisse beider Ansätze werden zu einem integrierten Prognosescore zusammengeführt.
Der entwickelte Score soll so gestaltet werden, dass er sowohl in der ärztlichen Versorgung als auch von gesetzlichen Krankenkassen eingesetzt werden kann, unter anderem im Kontext der Versichertenansprache gemäß § 25b SGB V. Ergänzend wird der Prognosescore gesundheitsökonomisch bewertet und seine Implementierung aus Sicht von Behandelnden, Versicherten und Krankenkassen analysiert.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Prognosescores zur Vorhersage relevanter Folgeereignisse der chronischen Nierenkrankheit, vornehmlich Dialysebeginn, kardiovaskuläre Ereignisse, akutes Nierenversagen, Hospitalisierung und Mortalität. Grundlage hierfür sind Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung der AOK Rheinland/Hamburg. Hierzu sollen etablierte statistische Regressionsmodelle mit modernen Machine-Learning-Verfahren, primär Transformer-Modellen, kombiniert werden. Während Regressionsmodelle eine gute Interpretierbarkeit der Risikofaktoren ermöglichen, sollen Transformer-Modelle komplexe zeitliche Muster und bislang unbekannte Risikokombinationen identifizieren. Die Erkenntnisse beider Ansätze werden zu einem integrierten Prognosescore zusammengeführt.
Der entwickelte Score soll so gestaltet werden, dass er sowohl in der ärztlichen Versorgung als auch von gesetzlichen Krankenkassen eingesetzt werden kann, unter anderem im Kontext der Versichertenansprache gemäß § 25b SGB V. Ergänzend wird der Prognosescore gesundheitsökonomisch bewertet und seine Implementierung aus Sicht von Behandelnden, Versicherten und Krankenkassen analysiert.
Kooperationen im Projekt
Anmerkungen
Das Projekt PRED(i)CKD wird unter der Konsortialführung der LiKe Healthcare Research GmbH gemeinsam durch die Hochschule Harz, die Universität Heidelberg, das Universitätsklinikum Bonn, das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und die AOK Rheinland/Hamburg durchgeführt.
Kontakt
Prof. Dr. Arne Johannssen
HS Harz für angewandte Wissenschaften
FB Wirtschaftswissenschaften
Friedrichstraße 57-59
38855
Wernigerode
Tel.:+49 3943 659200
ajohannssen@hs-harz.de
Friedrichstraße 57-59
38855
Wernigerode
Tel.:+49 3943 659200
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