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Längsschnittliche Veränderungsanalyse von funktionellen MRI-Aufgabenaktivierungen
Projektleiter:
Ziegler, Gabriel; Dr. rer. nat.
Finanzierung:
Haushalt;
In diesem Projekt untersuchen wir longitudinale Veränderungen episodischer Gedächtnisnetzwerke anhand aufgabenbasierter fMRI-Aktivierungen und -Deaktivierungen in der großen multizentrischen DELCODE-Kohorte. Im Zentrum stehen wiederholte Messungen des sogenannten FADE-/Subsequent-Memory-Kontrasts über mehrere Folgeuntersuchungen hinweg, die wir als funktionellen Marker synaptischer Netzwerkdysfunktion entlang des Alzheimer-Kontinuums interpretieren.
Die funktionellen Veränderungen werden systematisch in Beziehung gesetzt zu longitudinalen Liquor-Biomarkern (Aβ42/40, pTau), strukturellen MRI-Maßen medial-temporaler Atrophie sowie sensitiven kognitiven Verlaufsmaßen. Methodisch kombinieren wir voxelweise Längsschnittmodelle (u. a. SwE) mit probabilistischen Krankheitsprogressionsmodellen (DPMs), um individuelle latente Krankheitsstadien abzuleiten und funktionelle Netzwerkveränderungen relativ zur biologischen Krankheitszeit zu verorten.
Ziel ist es, zeitliche Dynamiken von Aktivierungs- und Deaktivierungsverlusten im episodischen Gedächtnisnetzwerk zu charakterisieren, ihre Nichtlinearitäten entlang der AD-Kaskade zu quantifizieren und ihren unabhängigen Beitrag zur kognitiven Verschlechterung jenseits von Neurodegeneration zu bestimmen. Das Projekt adressiert damit die Frage, in welchem Ausmaß funktionelle Netzwerkdysfunktion als früher, potenziell reversibler Prozess zwischen molekularer Pathologie und klinischer Symptomatik fungiert und erweitert das klassische ATN-Framework um eine explizite funktionelle Komponente
Die funktionellen Veränderungen werden systematisch in Beziehung gesetzt zu longitudinalen Liquor-Biomarkern (Aβ42/40, pTau), strukturellen MRI-Maßen medial-temporaler Atrophie sowie sensitiven kognitiven Verlaufsmaßen. Methodisch kombinieren wir voxelweise Längsschnittmodelle (u. a. SwE) mit probabilistischen Krankheitsprogressionsmodellen (DPMs), um individuelle latente Krankheitsstadien abzuleiten und funktionelle Netzwerkveränderungen relativ zur biologischen Krankheitszeit zu verorten.
Ziel ist es, zeitliche Dynamiken von Aktivierungs- und Deaktivierungsverlusten im episodischen Gedächtnisnetzwerk zu charakterisieren, ihre Nichtlinearitäten entlang der AD-Kaskade zu quantifizieren und ihren unabhängigen Beitrag zur kognitiven Verschlechterung jenseits von Neurodegeneration zu bestimmen. Das Projekt adressiert damit die Frage, in welchem Ausmaß funktionelle Netzwerkdysfunktion als früher, potenziell reversibler Prozess zwischen molekularer Pathologie und klinischer Symptomatik fungiert und erweitert das klassische ATN-Framework um eine explizite funktionelle Komponente
Kontakt
Dr. rer. nat. Gabriel Ziegler
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Medizinische Fakultät
Institut für Kognitive Neurologie und Demenzforschung
Leipziger Str. 44
39120
Magdeburg
Tel.:+49 391 6725054
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