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Entwicklung einer vollvernetzten Monitoring-Technologie zur digitalen, Erfassung, Bewertung und Steuerung von Hochtemperaturprozessen am Beispiel einer Aluminiumgießerei ("EvoMote")

Projektbearbeiter:
Michaelis, Chris
Finanzierung:
BMWi/AIF;
EvoMote - Zusammenhang zwischen Daten, Analyseverfahren und Output
Im Bereich der Hochtemperaturprozesse, wie z.B. dem Schmelzen und Verarbeiten flüssigen
Metalls, einschließlich deren Folge- und Nebenprozesse sind digitale sensorgestützte In-Situ-Prozessanalysen (auch unter Schlagworten, wie "Industrie 4.0", "Digitalwirtschaft", "Condition Monitoring" oder "Big Data Fertigungsmanagement" bekannt) bislang, wenn überhaupt, nur sehr vereinzelt im Einsatz. Die Gründe hierfür scheinen mannigfaltig; zum einen stellen die rauen
Umgebungsbedingungen höchste Anforderungen an die (Temperatur-) Stabilität und
Zuverlässigkeit der Sensoren, zum anderen sind die glühenden, im Falle von
Aluminiumschmelzen auch spiegelnden Schmelzbadoberflächen eine große Herausforderung
für die Sensorik. Darüber hinaus sind auch die anforderungsgerechte Weitergabe der riesigen Datenmengen sowie die sinnvolle Verarbeitung und Nutzung der prozessspezifisch erhobenen Daten als nicht triviale Herausforderung anzuführen.

An diese Problematik knüpft das Forschungsprojekt "EvoMote" an, wonach durch
die beabsichtigte Entwicklung und Implementierung einer vollvernetzten Monitoring-Technologie
eine universelle, standardisierte, objektorientierte echtzeitnahe Erfassung, Bewertung und
Überwachung von Hochtemperaturprozessen ermöglicht werden soll. Dadurch wird es künftig möglich sein, sämtliche produktionsrelevanten Prozessinformationen unter den extremen
Bedingungen einer Gießerei berührungslos und direkt in Form einer In-Situ - Analyse zuverlässig
zu erfassen, sofort weiterzugeben und im Sinne einer Steigerung der operativen Effizienz zu
verarbeiten.

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