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Universitätsplatz 2

39106

Magdeburg

Tel.:+49 391 6757012

martin.wolter@ovgu.de

Prof. Dr.-Ing. habil. Martin Wolter

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Institut für Elektrische Energiesysteme

Der Lehrstuhl „Elektrische Netze und Erneuerbare Energie“ hat sich zur Aufgabe gesetzt, technische und ökonomische Prozesse im Elektroenergiesystem weiter zu entwickeln, Optimierungspotentiale zu heben und neue, innovative Methoden der Netzführung, -planung und -nutzung hervorzubringen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem systemischen Gedanken. Das bedeutet, dass der Lehrstuhl neben dem Verständnis der Funktionen und Prozesse einzelner Akteure im Energieversorgungssystem insbesondere die Interaktionen der Player untereinander und deren Auswirkungen auf das Gesamtsystem betrachtet.

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Vita

2006 - 2008: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik der Leibniz Universität Hannover
2008 Promotion
2008 - 2011: Oberingenieur am Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik der Leibniz Universität Hannover
2012 Habilitation
2011 - 2015: Leiter des Fachgebiets Operative Grundsatzfragen und Konzeptentwicklung bei der 50Hertz Transmission, Berlin
Seit 04/2015: Leiter des Lehrstuhls Elektrische Netze und Erneuerbare Energie an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Expertenprofil

Der Lehrstuhl "Elektrische Netze und Erneuerbare Energie" hat sich zur Aufgabe gesetzt, technische und ökonomische Prozesse im Elektroenergiesystem weiter zu entwickeln, Optimierungspotentiale zu heben und neue, innovative Methoden der Netzführung, -planung und -nutzung hervorzubringen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem systemischen Gedanken. Das bedeutet, dass der Lehrstuhl neben dem Verständnis der Funktionen und Prozesse einzelner Akteure im Energieversorgungssystem insbesondere die Interaktionen der Player untereinander und deren Auswirkungen auf das Gesamtsystem betrachtet. Dies spiegelt sich auch in den Forschungsschwerpunkten wider:
  • Zur Bewältigung der bevorstehenden Herausforderungen ist die Analyse und Optimierung der Interaktion zwischen den Akteuren im Energieversorgungsnetz sowie die geeignete Modellierung des "Interaktionsmediums Stromnetz" unerlässlich. Durch diese grundlegende Methoden-, Modell- und Verfahrensentwicklung lässt sich das erforderliche, bessere Verständnis der stationären, quasistationären und dynamischen Vorgänge im Gesamtsystem erwerben, aus dem schlussendlich die Ableitung optimierter Konzepte für Netzplanung und -führung erfolgt.
  • Der Bedarf an diesen neuen Konzepten ergibt sich u. a. aus der Notwendigkeit, mehr und mehr erneuerbare und dezentrale Erzeuger sowie Speicher sinnvoll in das Gesamtsystem zu integrieren. Hierfür ist es erforderlich, das jeweilige Betriebsverhalten der Anlage, dessen Vor- und Nachteile sowie die sich daraus ergebenden Potentiale und Risiken für das Netz näher zu analysieren. Darauf aufbauend werden am Lehrstuhl Konzepte für eine technisch und ökonomisch sinnvolle Integration dieser Anlagen in neue oder bestehende Prozesse der Netzbetreiber im Rahmen des Energiemanagements entwickelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auch auf der Modellierung, der Diagnose und der Integration von Brennstoffzellensystemen.
  • Aufgrund ihrer geringen Leistung werden die meisten dieser Anlagen in den unteren Spannungsebenen angeschlossen, die messtechnisch nicht vollständig erfasst sind. Mittlerweile führen die zu transportierenden Energiemengen zu Grenzwertverletzungen, welche aufgrund der fehlenden Information vom Netzbetreiber nicht behoben werden können. Deshalb werden am LENA geeignete Methoden zur Netzzustandsidentifikation entwickelt, die sowohl technische Unschärfe als auch ökonomischen Aufwand berücksichtigen.
  • Bei der Modellierung und Optimierung des Elektroenergiesystems spielen das Übertragungsmedium (Freileitung, Kabel, GIL,..) und die Übertragungstechnik (Drehstrom, HGÜ, ) eine wesentliche Rolle. Aus diesem Grund wird am Lehrstuhl das Betriebsverhalten dieser Technologien im Hinblick auf den Einsatz im Energieversorgungssystem untersucht und verbessert.

Serviceangebot

Der Lehrstuhl Elektrische Netze und Erneuerbare Energie verfügt über langjährige Erfahrung in den Themengebieten Netzberechnung und -simulation, Erneuerbare Energien, e-Mobility, Speicher und Brennstoffzellen und bietet sein Wissen in zahlreichen Forschungsprojekten, Gutachten, Drittmittelprojekten und Studien an.

Projekte • Kooperationen

Projekte

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Kooperationen

  • Technische Universität Ilmenau
  • ABO Wind AG
  • Clustermanagement CEESA
  • Siemens AG
  • SWM - Stadtwerke Magdeburg
  • Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH)
  • Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN)
  • RWE Power AG
  • General Electric Global Research
  • Ed. Zyblin AG
  • 50Hertz Transmission GmbH
  • Universidade de São Paulo, Brasilien
  • Universidade Estadual Paulista, Brasilien
  • Institut Polytechnique de Grenoble, Frankreich
  • Ruhr-Universität Bochum
  • Fraunhofer ISE
  • Fraunhofer IWES
  • Avacon AG, Helmstedt
  • Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
  • Stadtwerke Burg Energienetze mbH
  • EWE Netze GmbH
  • TransnetBW
  • Tennet TSO
  • Amprion GmbH
  • Otto-von-Guericke-Univeristät Magdeburg
  • TÜV SÜD Industrie Service GmbH, Mannheim
  • Techische Universität Ilmenau
  • Fraunhofer IWES Kassel
  • Fraunhofer IOSB-AST Illmenau
  • Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
  • Fraunhofer IFF
  • Regenerativ Kraftwerke Harz GmbH
  • Technische Universität München