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ZVaG – Zugang und Versorgung im ambulanten Gesundheitssektor in Sachsen-Anhalt
Projektleiter:
Projektbearbeiter:
Dr. Anna-Marie Webeck
Projekthomepage:
Finanzierung:
In Sachsen-Anhalt steht die ärztliche Versorgung vor großen Herausforderungen: Der demografische Wandel führt zu einer älteren Bevölkerung, was mit einem Anstieg chronischer Erkrankungen einhergeht. Gleichzeitig verschärft der Fachkräftemangel die Lage. Das Projekt ZVaG analysiert die haus- und fachärztliche Versorgung und untersucht Zugangsunterschiede durch die Teilnahme am Hausarztprogramm, den Versicherungsstatus (privat/gesetzlich) und die Region (Stadt/Land), um Lösungsansätze für eine effiziente und flächendeckende Versorgung zu entwickeln.
Hintergrund
Ein zentraler Aspekt der Versorgungsgerechtigkeit ist die Frage, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen durch strukturelle Rahmenbedingungen benachteiligt werden – etwa durch Unterschiede in Wartezeiten, Versorgungsqualität oder Kosten. Das Hausarztprogramm verspricht eine koordinierte Versorgung und wird zunehmend als Steuerungsinstrument diskutiert. Zugleich sind Wartezeiten für Arzttermine ein sensibler Indikator für mögliche Diskriminierung aufgrund des Versicherungsstatus. Dieses Forschungsprojekt leistet einen Beitrag zu den politischen Bestrebungen, den Zugang zu ambulanter Versorgung zu verbessern.
Ziele
Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage quantitativer Analysen die Auswirkungen von Steuerungsinstrumenten (z. B. Hausarztprogramm) sowie sozioökonomischen Faktoren (Versicherungsstatus, regionale Unterschiede) auf die ambulante Versorgung zu bewerten. Dabei werden zwei zentrale Forschungsfragen adressiert: (1) Welche Effekte hat die Teilnahme am Hausarztprogramm auf Versorgungsqualität und Gesundheitskosten? (2) Bestehen Wartezeitenunterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten und lassen sich diese durch Vergütungssätze erklären?
Vorgehen
Die Untersuchung erfolgt in zwei Arbeitspaketen. AP1 analysiert Effekte des Hausarztprogramms auf Versorgungsqualität und Kosten mithilfe moderner kausaler Methoden wie Differenzen-in-Differenzen-Analysen, Instrumentvariablenansätzen und Event-Study-Designs. AP2 basiert auf einem Feldexperiment. Dabei werden Unterschiede im Terminangebot und den Wartezeiten zwischen GKV- und PKV-Versicherten gemessen. Ergänzend werden Vergütungselastizitäten ermittelt, um ökonomische Anreize für Ärztinnen und Ärzte im Hinblick auf Terminvergabe besser zu verstehen.
Hintergrund
Ein zentraler Aspekt der Versorgungsgerechtigkeit ist die Frage, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen durch strukturelle Rahmenbedingungen benachteiligt werden – etwa durch Unterschiede in Wartezeiten, Versorgungsqualität oder Kosten. Das Hausarztprogramm verspricht eine koordinierte Versorgung und wird zunehmend als Steuerungsinstrument diskutiert. Zugleich sind Wartezeiten für Arzttermine ein sensibler Indikator für mögliche Diskriminierung aufgrund des Versicherungsstatus. Dieses Forschungsprojekt leistet einen Beitrag zu den politischen Bestrebungen, den Zugang zu ambulanter Versorgung zu verbessern.
Ziele
Ziel des Projekts ist es, auf Grundlage quantitativer Analysen die Auswirkungen von Steuerungsinstrumenten (z. B. Hausarztprogramm) sowie sozioökonomischen Faktoren (Versicherungsstatus, regionale Unterschiede) auf die ambulante Versorgung zu bewerten. Dabei werden zwei zentrale Forschungsfragen adressiert: (1) Welche Effekte hat die Teilnahme am Hausarztprogramm auf Versorgungsqualität und Gesundheitskosten? (2) Bestehen Wartezeitenunterschiede zwischen gesetzlich und privat Versicherten und lassen sich diese durch Vergütungssätze erklären?
Vorgehen
Die Untersuchung erfolgt in zwei Arbeitspaketen. AP1 analysiert Effekte des Hausarztprogramms auf Versorgungsqualität und Kosten mithilfe moderner kausaler Methoden wie Differenzen-in-Differenzen-Analysen, Instrumentvariablenansätzen und Event-Study-Designs. AP2 basiert auf einem Feldexperiment. Dabei werden Unterschiede im Terminangebot und den Wartezeiten zwischen GKV- und PKV-Versicherten gemessen. Ergänzend werden Vergütungselastizitäten ermittelt, um ökonomische Anreize für Ärztinnen und Ärzte im Hinblick auf Terminvergabe besser zu verstehen.
Anmerkungen
Projekt ZVaG ist ein Teilprojekt von KAT IV, der vierten Förderperiode des Verbundvorhabens Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung.
Kontakt
Prof. Dr. Ansgar Wübker
HS Harz für angewandte Wissenschaften
Friedrichstraße 57-59
38855
Wernigerode
Tel.:+49 3943 659208
awuebker@hs-harz.de
Friedrichstraße 57-59
38855
Wernigerode
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