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Condorcet-Jury-Theorem, Bayesianische Richter und strategische Beklagte.

Finanzierung:
Fördergeber - Sonstige;
Das Projekt untersucht, unter welchen Umständen eine Gruppenentscheidung bessere Qualität aufweist als die Entscheidung eines einzelnen Gruppenmitglieds, wenn eine binäre Entscheidung aufgrund eines imperfekten Signals zu treffen ist, und wenn der "state of the world" endogen durch einen strategischen Spieler bestimmt wird.
Es überprüft also das Condorcet-Jury-Theorem, welches postuliert, dass eine Gruppenentscheidung gegenüber der Entscheidung eines Gruppenmitglieds vorzuziehen ist, wenn die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Entscheidung größer als 0.5 ist.
Wird berücksichtigt, dass es in binären Entscheidungssituationen zwei Fehlertypen mit Wahrscheinlickeiten gibt, die unabhängig voneinander sind, dann ergibt sich eine Generalisierung des Theorems: es gibt Kombinationen von Fehlerwahrscheinlichkeiten, bei denen eine kleiner als 0.5 ist, aber die Gruppenentscheidung dennoch schlechter abschneidet. Zudem existieren Kombinationen, bei denen eine Fehlerwahrscheinlichkeit größer als 0.5 ist, jedoch die Gruppenentscheidung besser ist. Diese Forschung hat Relevanzfür die ökonomische Analyse von Demokratie, Förderalismus und Hierarchien.

Anmerkungen

Schlagworte:
Fehlerwahrscheinlichkeit, Gruppenentscheidungen

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