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Augmented Reality-gestützte 3D-Laparoskopie

Projektbearbeiter:
Fabian Joeres, Maik Riestock, Anneke Meyer, Daniel Dr. Schindele, Wei Wei
Finanzierung:
EU - EFRE Sachsen-Anhalt ;
Die Einführung der 3D-Technologie hat zu einer erheblich verbesserten Orientierung, Präzision und Geschwindigkeit in der laparoskopischen Chirurgie geführt. Sie erleichtert die laparoskopische partielle Nephrektomie auch bei Nierentumoren in komplizierterer Lage. Nicht jeder Nierentumor ist anhand seiner Topographie leicht zu erkennen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen können Nierentumore nicht über den Parenchymrand hinausragen, zum anderen ist die Niere von einer Bindegewebskapsel umschlossen, die manchmal nur sehr schwer vom Parenchym zu trennen ist.
Andererseits besteht das Hauptziel der Tumorchirurgie darin, den karzinomatösen Herd vollständig zu entfernen. Daher wird die offene Operation regelmäßig bei Tumoren durchgeführt, die entweder nicht wesentlich aus dem Parenchym herausragen oder intraoperativ starke Adhäsionen mit der Nierenkapsel aufweisen, wie oben beschrieben. In Bezug auf die Behandlungssicherheit für die Niere führt diese Technik zu grundsätzlich ähnlichen Ergebnissen. Allerdings ist der größere Schnitt mit erheblichen Nachteilen für die Lebensqualität des Patienten verbunden.
In diesem Projekt wollen wir einen Augmented-Reality-Ansatz entwickeln, bei dem Schnittbilder (MRT oder CT) mit 3D-Laparoskopie-Bildern in Echtzeit verschmolzen werden. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Einbringung und Identifizierung von Markern, die sich besonders für die Bildgebung eignen, als Grundlage für eine bildgesteuerte Therapie zu etablieren.

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Anmerkungen

Schlagworte:
3D, Laparoscopy

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